Neuer Kurs – auf bekannt starker Basis
Beim Nord-Süd-Forum Aschaffenburg gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung: Nach drei Jahren engagierter und prägender Arbeit übergibt Zehra Acıkgöz ihre Aufgaben an Marleen Stock. Mit diesem Schritt verbindet das Forum Kontinuität mit Aufbruch – und setzt auf eine starke Basis für die kommenden Jahre.
Rückblick: Drei Jahre mit wichtigen Impulsen
In ihrer Amtszeit hat Zehra Acıkgöz entscheidende Akzente gesetzt und die Arbeit des Nord-Süd-Forums nachhaltig geprägt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit mit der Kinderkulturkarawane. Deren Projekte fanden im vergangenen Jahr sogar ihren Weg auf die Bühne des Aschaffenburger Stadttheaters. Schülerinnen aus der Region probten gemeinsam mit jungen Künstlerinnen aus dem globalen Süden – ein eindrucksvolles Beispiel für globales Lernen, kulturellen Austausch und Begegnung auf Augenhöhe.
Darüber hinaus entwickelte Acıkgöz die Organisation strukturell weiter:
Der Vereinsflyer wurde neugestaltet,
die Präsenz in den sozialen Medien gestärkt,
Netzwerkpartner offen und konstruktiv unterstützt
und neuen Ideen bewusst Raum gegeben.
Der Vorstand des Nord-Süd-Forums, vertreten durch Hans Jürgen Fahn und Beate Kullmann, würdigt diesen Einsatz ausdrücklich:
„Wir danken Frau Acıkgöz herzlich für ihren Einsatz und die Grundlagen, die sie gelegt hat. Ihre Arbeit schafft ein starkes Fundament für alles Kommende.“ Auch Çiğdem Deniz betont die Bedeutung dieser Arbeit für die Zukunft des Forums.
Ausblick: Willkommen, Marleen Stock
Mit Marleen Stock übernimmt eine gebürtige Aschaffenburgerin die Geschäftsführung, die umfangreiche Erfahrung im Projektmanagement, in der organisationalen Weiterentwicklung sowie im Handlungsfeld global denken – lokal handeln mitbringt. Sie möchte gemeinsam mit langjährigen Wegbegleiterinnen und neuen Akteurinnen die Arbeit des Forums weiterführen und ausbauen.
„Das Nord-Süd-Forum steht für globale Verantwortung, Solidarität und Austausch auf Augenhöhe – Werte, die aktueller sind denn je“, sagt Stock. „Ich freue mich auf viele gemeinsame Projekte und darauf, diese Arbeit weiterzuführen und weiterzudenken.“
Kontinuität und Aufbruch
Der Wechsel in der Geschäftsführung markiert keinen Bruch, sondern einen bewussten Übergang: Die positiven Strukturen der vergangenen Jahre bilden eine stabile Ausgangsbasis für neue Ideen, Kooperationen und Engagement – sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene.
Das Nord-Süd-Forum blickt damit zuversichtlich nach vorn: mit Dankbarkeit für das Geleistete und mit Neugier auf das, was kommt.